fbpx

Ein besonderes Wettbewerbsformat

 

Das University Battle 2018 – klingt nach einem Wettkampf? Das ist es auch! Jedoch nicht auf sportlicher Ebene. Bei diesem Wettbewerbsformat in enger Zusammenarbeit mit dem Unibator, dem Start-Up Inkubator der Goethe Universität in Frankfurt, treten Studierende verschiedener Hochschulen in einem Innovationswettkampf gegeneinander an, bei dem es neben der innovativsten Lösung auch um einen Preispool von mindestens 20.000 € geht. Bis jetzt nehmen 20 Hochschulen, größtenteils aus dem Rhein Main Gebiet, am University Battle teil. Startschuss ist der erste Oktober 2018.

Wer sich schon etwas mehr mit den Themen Digitalisierung oder Wirtschaft und Industrie 4.0 beschäftigt hat, weiß, wie wichtig ein Umdenken der Innovationsprozesse ist. Hier setzen wir an und kombinieren eine offene Innovation mit der riesigen studentischen Crowd der teilnehmenden Hochschulen.

TeamIm vierten Artikel Homo Innovatio auf unserem Blog findet Ihr nochmal alles zu Open Innovation und dem Crowd-Teaming Ansatz von ekipa.

Aber für was genau sollen die Studierenden Ideen entwickeln? Zwei Organisationen formulieren jeweils eine Challenge zu einer aktuellen Problemstellung mit direktem Bezug zu den Studierenden. Sei es die Gestaltung eines digitalen Produkts oder die zukünftige Ausrichtung einer der lebensnotwendigsten Branchen, wird für jeden Studiengang ein fester Ansatzpunkt vorhanden sein, das Problem gemeinsam zu durchdringen. Namentlich werden die Auftraggeber am ersten Oktober online vorgestellt.

Merken: 01.10.18

So weit so gut. Hochschulintern können sich fachübergreifend Studierende zu Teams zusammenfinden. Ermöglicht wird dies auf unserer Plattform über einen Team-Arrangement-Prozess. Im Team können die Teilnehmer gemeinsam auf der Plattform kollaborieren. So sind die Teammitglieder in der Lage, von überall an ihren Ideen zu schrauben und diese direkt mit ihrem Team zu teilen.

Sind die Teams einmal zusammengestellt, werden die ersten Grundrisse der Lösung des Problems skizziert. Dies geschieht im Rahmen der Qualifikationsphase, die bis Mitte November läuft. Eine zündende Idee ist wichtig, denn nur die besten Teams der konkurrierenden Hochschulen erreichen die nächste Stufe des University Battles.

Ab dann wird es ernst. Auf die Qualifikationsphase folgt die Ausarbeitungsphase. Der Name ist Programm.

Hier wird die initiale Idee vertieft und zu einer komplexen Lösung verfeinert. In Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber erhalten die Teams ausführliches Feedback, um die Ausarbeitung in die gewünschte Richtung zu lenken. Des Weiteren steht den Finalisten-Teams jeweils eine Professorin oder ein Professor der eigenen Hochschule als Coach bei. Um den Prozess weiter zu unterstützen, werden die Teams zusätzlich ein Bootcamp durchlaufen. Während des Bootcamps bekommen die Finalisten Hilfestellung von Experten aus der Wirtschaft und Wissenschaft, um die erarbeitete Lösung zu reflektieren und zu optimieren.

AufstiegDas Ende des University Battles wird das Abschlussevent sein, bei welchem die Finalisten die Chance bekommen ihre Lösungen vor einer Jury zu präsentieren. Die Jury setzt sich aus Vertretern der Organisationen und fachkundigen Spezialisten zusammen. Diese steht einerseits dem Auftraggeber für die finale Entscheidung beratend zur Seite, stellt aber auch Fragen an die Finalisten, die sie zu beantworten haben. Das feierliche Event, gehalten im Festsaal der Goethe Universität, wird öffentlich sein und mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Umso mehr bietet sich für die Teams die Chance sich mit dem Pitch ihrer Lösung in den Vordergrund zu stellen. Letztendlich treffen die Jury und die Auftraggeber anhand der vorher begutachteten Lösungen und der finalen Präsentation eine Entscheidung und küren die besten Teams.

So viel zum grundsätzlichen Format und Ablauf.

Für jede Challenge wird ein Preisgeld ausgerufen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit weitere Prämien abzustauben. Entgegen „The winner takes it all“ wird am Ende des Battles die Geldprämie auf die vier besten Teams pro Challenge aufgeteilt.

Doch Preisgelder und weitere Prämien sind noch nicht das Ende. Ein Mehrwert liegt im Transfer von der Theorie in die Praxis. Studierende haben nun die Chance das, was sie stur in ihre Köpfe hämmern auch mal benutzen zu können!

Welchen konkreten Mehrwert schafft das University Battle für die studentischen Teilnehmer dieses Wettkampfes?

Den Studierenden öffnen sich durch die Teilnahme am Battle gleichzeitig mehrere Türen. Unmengen an Wissen, die ohne Praxisbezug verloren gehen, können mit realen Problemstellungen verfestigt werden. In interdisziplinärer Zusammensetzung wird den Studierenden zusätzlich der Blick über ihren Tellerrand ermöglicht. Der fachübergreifende Austausch fördert nicht nur das Allgemeinwissen, sondern auch ein Umdenken in der Perspektiveinstellung der Studierenden. Der wohlmöglich attraktivste Mehrwert bildet sich im direkten Kontakt zu potentiellen Arbeitgebern ab. Mit Zugang zu einem riesigen Netzwerk, bestehend aus Experten aus allen Fachrichtungen und Branchen, sind die Studierenden in der Lage, vielversprechende Kontakte für die Zukunft zu schließen. Zusätzlich können die Teilnehmer eine Reputation aufbauen und für sich werben.

So viel Mehrwert auf einmal? Ja!

Nicht nur die Möglichkeit sich persönlich weiterzuentwickeln, sondern auch attraktive Preisgelder stehen auf dem Programm.

Und welcher Studierende verzichtet freiwillig auf Geld? Vermutlich niemand…

Das University Battle bietet den zukünftigen Absolventen der teilnehmenden Hochschulen also einen direkten Weg, das theoretische Wissensgefüge in konkrete Fähigkeiten umzuwandeln. Und Preisgelder im fünfstelligen Bereich hören sich doch auch ganz nett an!

 

Challenge accepted?

 

Seid gespannt, denn bald erfahrt Ihr an euren Hochschulen mehr!

Der Countdown läuft.

University Battle 2018 | ekipa | 01.10.

 

 

 

Vincent, Student und Praktikant bei ekipa

 

Hier findest Du weitere Artikel zum Thema:

Warum Hochschulen daran scheitern Studierende auf die Realität vorzubereiten

Deutlich mehr Praxisbezug nützt den Universitäten

Offene Innovation – Studierende gewinnen

Homo Innovatio

3 Comments

Leave a Reply